Es ist jetzt 09:19 Uhr am Donnerstag morgen:

18 Tage, 05 Stunden und 40 Minuten bis zur Tour
10 Tage bis zum Urlaubsstart, davon
6 lange, nervende Arbeitstage
3 endlos lange Wochenenden

Da arbeitet man nun über ein halbes Jahr auf diese spezielle Woche hin, freut sich, wie ein Honigkuchenpferd und kann den Tag der Abfahrt gar nicht mehr erwarten. Seit Januar prügel’ ich mir die italienische Sprache in den Kopf, damit ich mich dort wenigstens vernünftig verständigen kann. Ich plane meine Packliste, die Route, was ich wie wo warum tun werde. Alleine die Planungen haben solch einen Spaß gemacht, die erste Packprobe mit dem Rucksack und das ständige Hin- und Hersortieren.

Und danach?
Danach geht es nach Hause, ich räume meinen Kram weg, schaue mir Fotos an und werde mich vermutlich weniger freuen, dass der Alltag mich wieder hat. Keine Bahnfahrten mehr, wo ich, mit dem Tablet auf dem Schoss, italienische Vokabeln büffel. Vielleicht sollte ich weniger zukunftsorientiert sein, aber danach gibt es einfach (erstmal) nichts mehr, worauf ich mich freue. Nächstes Jahr im Dezember habe ich die Philippinen auf dem Zettel, allerdings mehr zum Urlaub, statt zum Backpacken.

“Danach” dauert jetzt allerdings noch ein paar Wochen und jetzt freue ich mich erst einmal weiter auf die Zugfahren, die Tour, die Städte, die Leute (die hoffentlich nicht soviel Smalltalk fordern ) und natürlich auf eine Woche lang alleine sein!

P.S.: Richtig, ich habe meinen Urlaubsstart um 3 Tage vorgezogen :D :D