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Übung macht den Meister

Meine Packliste ist komplett – okay, meine Klamotten fehlen noch, Mülltüten und natürlich mein Drehtabak, aber das ist halb so schlimm. Aktuell bekomme ich von Storno einen “mehrtägigen” Crashkurs, damit ich nicht jungfräulich mit ’nem vollbepacktem Rucksack in fremden Ländern rumeier. Ich bin ja nur einfaches Camping gewohnt Mein Gepäck umfasst rund 14kg, davon 3kg Essen (Frühstück, Mittag, Abendessen, Nachtisch ). Der Rucksack selber, die Wasserflaschen, der Camelback und die Schuhe sorgen für das meiste Gewicht. Jetzt bin ich froh, dass ich eine 1A-Rücken- und Schulterpolsterung habe.

Traurigerweise scheint mein Vor-Ort-Kontakt abgesprungen zu sein, weshalb ich jetzt auf der Suche nach einem Neuen bin. Vielleicht lasse ich es auch einfach und hoffe, dass ich in Italien nicht “mal eben schnell” auf Hilfe angewiesen sein werde.

Alles in allem bin ich mittlerweile zu 200% aufgeregt. Die Fotos habe ich immer noch nicht fertig gemacht und aufgrund von Zeitproblemen werde ich das auf die nächste Woche schieben müssen.

Des Weiteren versuche ich die Ecke Monteriggioni/Siena/Rom weiter umzuplanen, scheint jedoch nicht zu funktionieren und werde es vermutlich vor Ort entscheiden müssen. Genauso überlege ich, ob ich von Hostel auf Couchsurfing übergehen soll. Eigentlich bin ich ja eher der Mensch, der seine Ruhe mag und braucht und nicht noch stundenlang quatschend auf der Couch hocken muss.

10.2.16 10:52


Happily ever after

Es ist 09:18, am Morgen eines Freitags.

31 Tage, 05 Stunden und 41 Minuten bis zur Tour
26 Tage bis zum Urlaubsstart, davon
18 lange, nervende Arbeitstage
5 endlos lange Wochenenden

Und irgendwie viel zu wenig Zeit!

Die Fotos müssen unbedingt noch zur Entwicklung und ich brauche noch die Zeitpläne für meine Haltepunkte in Florenz, San Gimignano, Monteriggioni, Siena und Rom. Ich bin froh, dass ich in Rom 1 1/2 Tage Zeit habe, sonst würde ich vermutlich alles gar nicht schaffen.
Ich hab ein tolles 23€ Hostel in der Nähe vom Roma Termini gefunden. Mit Gemeinschaftsbad :DD – Ausnahmsweise … ich denke, es sieht komisch aus, wenn ich in Rom im Stadtpark meine Hängematte anbinde und mit’m Kocher davor mein Essen brutzel. Last day also Hostel. Vielleicht finde ich noch was anderes …

Jetzt müssen nur noch die Fotos entwickelt werden – ein kleines bisschen habe ich dann doch noch vor und ich glaube, ich hoffe, dass das alles so funktioniert, wie ich möchte. Mein toller Durch-die-Pampa-latsch-Soundtrack ist auch auf’m Handy – haaaccchh, das wird bestimmt super!

10.2.16 10:52


Die Sache mit dem Keks

Ich mag Personen, die den Glauben fest verankert haben, dass Rucksack-Touristen aussätzige Bauklötzchen-Schüler ohne Zukunft sind.  Ich komme mir manchmal vor, wie ein Schwerverbrecher, wenn ich von meinem Italien-Trip schwärme. Ich meine, so ein Urlaub ist schon wirklich etwas furchtbares! Und aus meiner Planung musste ich eine ganz bitterböse Bilanz ziehen.

“ALLEINE?!”
“OHNE HOTEL?!”
“OHNE SPA, WELLNESS UND ‘NEM AFFEN, DER DIR DIE SCHLAPPIS HINTERHER TRÄGT?!”

So wird das eine oder andere, durchaus abgeklärte und intelektuell veranlagte, Persönchen zu einem selbstherrlichen, arroganten und peinlich unterbelichteten Individuum. Zunächst muss ich sagen, dass ich die Freude dieser Tour ganz gerne mit meinen Freunden teile. Ein Single-Trip durch die Pampa ist natürlich nicht jedermanns Sache und vielleicht fehlt auch ein bisschen der Mut. Das ist traurig, tut mir persönlich auch echt leid, aber dennoch ist das noch lange kein Grund mir vorzuplärren:”Aber das ist so gefährlich als Frau alleine in einem frenden Land!” mit ’ner überheizten Stimme, die im Grenzbereich zwischen Nervenzusammenbruch und Neurotie prononciert.

Die Ansage an mich ist jedoch eindeutig:”Frau, nehme Dir Mann und Kind, unternehme ausgelassene Shoppingtouren auf überfüllten Touristenmärkten und verhalte Dich besonnen und sittsam.” Ich weiß nicht, was an einem Single-Trip so schlimm ist. Ich weiß auch nicht, warum mir die Welt vorhält, wie ich meinen Urlaub zu gestalten habe und ich jedes Mal mit Wokpfannen-großen Augen die Leute angaffe, wenn sie mir sagen, dass das ja ganz schön verantwortungslos ist.

Ich habe ’ne Menge Freunde, die am Anfang superlieb und echt verständnisvoll waren, sich dann aber – wenn es um das Thema Backpacking geht – als echt debil erweisen. Deren Meinung ist Priorität und sie verteidigen diesen Standpunkt mit erbittertem Widerstand. So muss ich also brav meinen Hintern platt sitzen und zuhören, bis dieser “Meine-Meinung-ist-die-Qualifizierteste-Autist” sich siegessicher dem Ende seines haltenden Pamphlets nähert.

Und so sülzen diese vernagelten “Freunde” weiter über die Gefahr “Ausland” im Gigawatt-Bereich und ernten teilweise sogar Zustimmung, was deren Selbstbewusstsein nochmal um 100kg weiter wachsen lässt.

Aber hey … ich bin mir sicher, dass ich auch mal ohne Hotel und Wellness auskomme und freue mich weiterhin auf eine Woche Toskana mit meinem Rucksack und mit mir <img src=" class="middle" src="https://i2.wp.com/static.blog.de/img/smilies/icon_smile.gif" />

10.2.16 10:51


Ich packe meinen Koffer ...

Ein bisschen Kleinkram … frische Lieferung von Storno erhalten und somit nun fast komplett. Oben sieht man den Haufen Schlafsack, Poncho oder Regenüberwurf, Hängematte samt Seilbefestigung. Dann noch bisschen Kleinkram … Lampe, Messer, Multitool, meine Landkarte, Dosenfutter und Getränkepulver. Feldtöpfchen und -besteck, Kopfhörer (gaaanzz wichtig :D), mein Kocher und mein pinkes Medikamententäschchen

 


10.2.16 10:51


Vorbereitungen nachbereiten

Meine Vorbereitungen sind abgeschlossen und wurden noch ein wenig verändert. Ich würde jedoch sagen, dass ich für meinen ersten Single-Ausland-Trip doch ziemlich gut gewappnet bin. Meine Checkliste ist brutal lang geworden und zuhause jongliere ich mit Papierfetzen …

  • ICE und CNL von Hamburg nach Florenz gebucht
  • CNL und BUS von Rom nach Hamburg gebucht
  • Landkarte mit Notizen zu Campingplätzen und Übernachtungsmöglichkeiten
  • Mein altes HTC Desire Z “Ausland-Fertig” gemacht

Weiter geht’s mit diesem Kram:

  • Zoll-Anfrage zwecks Einfuhr- und Ausfuhrbestimmungen
  • Anfrage bei der italienischen Botschaft zwecks Aufenthaltsbestimmungen
  • Anfrage bei der Deutschen Bahn, was denn passiert, wenn die Anschlusszüge verpasst werden
  • Kontaktieren anderer Backpacker, welche bereits in der Toskana unterwegs waren
  • Infos über’s Land sammeln
  • Meine Sprachkenntnisse noch weiter ausbauen (mittlerweile im 5ten Kapitel angekommen …. eins fehlt noch!)

Aber das ist ja bei weitem noch nicht alles …

  • Sortieren der Inhalte meiner Tasche
  • Last-Minute Liste erstellen, was noch eingekauft bzw. beschafft werden muss
  • Klärung zwecks Koordinatenweitergabe und Wegpunkte-Meldung

Das Klingt wenig – insgesamt plane ich jetzt seit einem halben Jahr jedes Detail. Ich denke, dass erfahrene Backpacker nur die Hin- und Rückfahrt planen. Bestimmt schaffe ich das auch nach dem 100sten Mal
Warum ich den gemütlichen ICE auf der Rücktour gegen einen BUS ersetzt habe, ist einfach: Es ist einfach um ein vieles kostengünstiger und schlägt den vorherigen Allgemeinpreis buchstäblich vom Hocker. Und hey, die paar Stunden Busfahren können nicht schlimmer sein als bei 30°C+ vollgepackt durch die Toskana zu eiern :D

10.2.16 10:49


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