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Der Anfang vom Ende

Die Backpacking-Tour musste ich nun leider abbrechen. Mein Töchterchen hat die Trennung nicht vertragen und ich habe das Resultat nicht vertragen. Der nächste Termin ist nun für ene Woche ab dem 18. April 2016 angesetzt. Es wird zwar keine Rucksack-Tour in dem Sinne, aber ich versuche Kind und Urlaub zu kombinieren.

Die Tour werden wir wieder in Florenz starten und uns Abends in San Gimignano ein nettes Hotel nehmen und gemütlich ausschlafen, ehe wir am nächsten Tag weiterreisen nach Monteriggioni. Meine Hängematten-Nächte werde ich somit durch gemütliche Hotelzimmer ersetzen, die müsigen Bergwanderungen durch Busreisen. Essen gibt es nicht aus der Dose, sondern aus dem Restaurant oder dem lokalen Supermarkt.

Ein wenig anders, aber ich denke, dass meine Maus und ich das Kind schon schaukeln werden und einen tollen Urlaub erleben können. So habe ich diese Tour auch komplett und ohne, dass es irgendwem weh tut.

In den Sommerferien hoffe ich, dass ich die Prinzessin mal ins Legoland oder Disneyland entführen kann. Vielleicht krieg ich Storno überredet mitzukommen - aber ich denke schon

Ende 2016, vermutlich die erste und zweite Dezemberwoche, wird es dann einen Trip auf die Philippinen geben. Familie besuchen und so. Ich hoffe, dass das Wetter einigermaßen mitspielt und ich einmal Bohol "auseinander nehmen" kann. Mindanao wäre ein interessanteres Ziel - aber eine Nummer zu gefährlich. Vielleicht wird Storno hier sogar mitkommen. Begrüssen würde ich es sehr!

10.2.16 11:34


Toskana Review – Part II

Die Italiener. Das dahinter Temperament steckt ist keineswegs nur ein Spruch. Ich bin auf äussert freundliche, hilfsbereite und korrekte Leute gestossen und hierfür gibt es einen grossen Pluspunkt! Anbei ein paar Beispiele.

Da ist ein Bus!
Der erste Fall ereignete sich auf dem Weg zum Ponte Vecchio. Meine Karte war irgendwie durcheinander und somit lief ich mehr um Kreis, anstatt Richtung Ausgang. Also fragte ich einen jungen Mann auf seinem Fahrrad – mit Radio. Der stieg ab und erzählte in gebrochenem Englisch/Deutsch, dass ich ihm folgen sollte. Er hat nur geredet und es war so witzig im zuzuhören. Er hat eine Freundin in Bonn und ist “Ruder-Lehrer”. Dann daddelte er mit seinem Handy und machte Rammstein an. Hat jemand schon einmal gehört, wie ein Italiener deutsche Rammstein-Lieder mitgröhlt? :D …. Danach sagte er, ich solle mir Pero-Pero anhören (oder so ähnlich). Er sagte, das wäre florentinische Sänger …. In Florenz! Ich kam aus dem Lachen nicht mehr raus.
Dann stellte er sein Fahrrad ab und vorbei an Kanus rannte ich hinterher durch das Rudersportgebäude. Ja, ich war in den heiligen Hallen, voller Boote, Pokale, Arbeiter. Das auszuführen wäre jetzt zu brutal. Über eine Hintertür liess er mich direkt am Ponte Vecchio raus. WOW! Kurzer Händedruck und weg war er!

Ab Chiesanuova wollte ich mit dem Bus weiter nach San Gimignano (ich war zu diesem Zeitpunkt bereits 9 Stunden unterwegs!). Also fragte ich einen netten älteren Herren, welchen Bus ich nehmen sollte. Wie ein Verrückter rast er zu einem Kiosk hinter uns, kauft mir ein Kärtchen und fängt plötzlich an zu brüllen. Quer über die Strasse. Lautstark. Scheisse, hab ich mich erschrocken. Der Bus wollte nämlich gerade wegfahren und offenbar hat er dem Herren Busfahrer klargemacht, dass ich unbedingt noch mit muss. Ich hätte ihn am Liebsten geknuddelt. Schade, dass es so schnell ging. Ich konnte mich kaum bedanken.

Es gibt auch schlechte Seiten, welche leider sehr extrem waren. Zumindest bei mir.

In Florenz gibt es jede Menge “Ausländer”. Einige sind einfach nur “da” und andere wiederum sind furchtbar! So hatte ich das Pech, dass mich ständig ein alter Typ mit Krückstock nervte. “Noi facchiamo s*x?” …. Das waren die Worte, wo ich einfach nur noch auf deutsch losbeleidigen konnte. Ich bin froh, dass der nix verstanden hat. Dankbar aber, dass es soviele Leute dort gab. Und haufenweise Polizisten. Dennoch brachte er es zweimal bei mir anzufragen ……

Bettler gibt es überall. So auch in Florenz. Aber verdammt hartnäckig. Sie halten nicht nur ihr Becherchen hin! Sie wollen schlichtweg ALLES, was Du hast. Kleidung, Essen, Geld, Kippen, angebrochene Kippen, Kaffeegeld …. Wow …. Das war relativ übel, aber was sollte ich tun, ausser mich doof stellen, nett lächeln und wegrennen?!

Alles in allem war ich aber sehr glücklich und jeder, den ich etwas gefragt hatte, war hilfsbereit und sehr nett!!

10.2.16 11:32


CNL/ICE/Trenitalia – REVIEW

Ich halte Zugfahren für toll. Eigentlich. Meistens. Aber nicht am Montag.

Die Fahrt mit dem ICE von Hamburg nach München
Die Zugfahrt war okay. Wir sind aus Hamburg los und hatten beim ersten Stop schon mehr als 20 Minuten Verspätung, da der Zug noch auf die “Lokfahrpläne” wartete. Okay, Zeit vertreiben. Aus dem Fenster gucken, Bahn-Magazin lesen, Angry Birds spielen, rumsurfen, Bahn-Magazin nochmal lesen, überteuerten Kaffee trinken, Angry Birds spielen und mir mit einer alten Dame am gleichen Tisch Karotten und Kekse teilen. Die Fahrt war also eigentlich nur ein bisschen langweilig. Die Aussicht war ab Kassel grandios! Nach Kassel nicht mehr.
Die Fahrt mit dem ICE war gemütlich, ruhig und ich war zufrieden.

Aufgrund der hohen Verspätung war es für mich unmöglich den CNL-Anschluss zu kriegen. Eine Familie am Nachbarstisch pisackte schon den Zugbegleiter, der sich darum kümmern wollte.
Um 21.08 Uhr fuhr der CNL.
Um 21.08 Uhr immer noch keine Info.
Um 21.15 Uhr dann endlich: DER CNL WIRD WARTEN!

Danke lieber Gott!

Die Fahrt im CNL
Die war anstrengend. Erstmal hatte eine Niederländerin mein Bett belegt. Klar, kann man bestimmt lösen. Erst hiess es, wir hätten die gleiche Platznummer. Also hab ich sie zum Schaffer gezerrt, welcher ihr dann erklärte, dass Platz 55 meiner wäre. Gut, dann versucht die Dame nicht tatsächlich mit mir zu diskutieren, dass ich ja ganz unten schlafe! NEIN, verdammt! Die 55 ist oben und aus gutem Grund gebucht! Wollte sie nicht. Nagut … Ab zum Schaffner. Er hat’s ihr erklärt und ich konnte mein Bett endlich machen. Das Dreiergespann bestand aus einem jungen Kerl und zwei Mädels. Der Typ war nett, aber übereifrig ….. Als er dann bei voller Fahrt, draussen mittlerweile stockduckel, das Fenster auf riss, damit ich mir die Alpen angucken kann, wollte ich eigentlich nur wegrennen. Wenn ich mit meiner Handylampe nachts was gesucht hat, hat er sofort das Licht angeschmissen, dass mir in Form von Riesenscheinwerfern die Augen weglaserte. Ok … Ich suche morgen.
Ansonsten war es sehr ruhig und ich habe rund 5 Stunden schlafen können. Also insgesamt 5 Stunden … Vielleicht auch 4 …. Laut meinen Augenringen sogar 3 …. Hilft nix.

Trotz der hohen Verspätung waren wir zeitig in Florenz und ich war froh, dass die Gruppe noch weiter nach Rom fuhr.

10.2.16 11:31


Toskana Review - Part I

Eigentlich ist die Nacht noch sehr gut gelaufen, wenn auch kurz. Auf dem Platz wurden ebenfalls drei Trekker, auf ihrer Europatour, an den Strassenrand nahe meiner "Bleibe" abgeschoben. Ich lag also in meiner Hängematte rum und die drei Buben auf'm Boden. Nach kurzer Zeit kam einer zu mir und fragte, ob es für mich okay ist, wenn sie in meiner Nähe bleiben - sicherheitsbedingt. Sogar mit Pfefferspray wollten sie mich ausrüsten.

Klar, anfangs ist man skeptisch, aber dann doch schnell ins Gespräch gekommen ,während der Eine in Null-Komma-Nix eingeschlafen ist. Okay, sollte ein Kettensägenmörder kommen, würde er zuerst das "harte Geschlecht" ausschalten. Da sitzt man also nachts um 12 irgendwo in der Toskana, trinkt Brause mit wildfremden Leuten und sabbelt vor sich hin.

Um ca. 4:00 Uhr dann der unsanfte Stupser: AUFSTEHEN! Die Jungs mussten ihren Zug nach Venedig bekommen und mich haben sie gleich mit zum Bahnhof geschleppt. Jetzt lieg ich hier rum und warte, dass irgendein Geschäft aufmacht. Vorzugsweise der Ticketschalter .....

Ansonsten geht es mir gerade relativ gut. Bis auf die Tatsache, dass ich jetzt alleine am Bahnhof hocke. Lustiges Bild. Italien ist berühmt dafür, dass Camper nicht so gerne gesehen werden. Beim Bahnhof direkt ist eine grosse Liegewiese. Man sieht rund 10 Schlafsäcke, mehrere Riesenrucksäcke oder einfach nur mit einem Handtuch zugedeckt. Wie man bei diesem Lärm wohl schlafen kann?

Aber Florenz ist schon auf den Beinen. Keine Ahnung, was die so machen, aber es hat immer noch kein Laden auf. Ausser die ganzen Ramsch-Kioske, die hier überall verteilt sind.

10.2.16 11:31


FIRENZE – Tour 28.07.2015

Um 06:36 Uhr, also nur knapp 30 Minuten verspätet, kam der CNL in Florenz an. Da stand ich nun am Bahnhof, total orientierungslos und fast ein bisschen ängstlich. Nach 10 Minuten doof rumstehen entschied ich mich für doof rumlaufen. Erstmal die Gedanken sortieren, Kopf-Landkarte sortieren und mir die Frage stellen, wieso ich mit dem CNL gefahren bin. Ah, ein McDonalds! Sehr gut: KAFFEE!!! Und das in rauhen Mengen. Zwischen 6:36 und jetzt (10 Uhr irgendwas) habe ich meine 5 Cappucchino intus und, Herr Gott, da geht noch was.

Jetzt ist aber erstmal Pause angesagt. Ich sitze im Park, schwitze mir ’nen Ast ab und bastel an meinem Blogeintrag. Nebenbei noch schnell ’ne Hähnchenkeule gekaut. Essen ist ja wichtig. Finden die Wespen auch. Mein Handy tankt nebenbei Sonnenenergie und ich wünsche mir ’ne Umkleidekabine, dass ich aus meiner langen schwarzen Hose rauskomme, die mir langsam aber sicher ebenfalls ’ne Hähnchenkeule aus meinen Beinen zaubert.

Florenz ist ’ne geniale Stadt, sauber – finde ich. Überall gibt es Toiletten und ganze Heerscharen an Mülleimern. Die Renaissance hat die Stadt geprägt und man merkt es an den Einheimischen. Sie sind stolz und super freundlich.

Hier auf dem Gehweg hockt ein kleines Mädchen mit einem Ball und weint. Und ich vermisse meine Kleine furchtbar!! Jetzt tröstet sie ihre Schwester.

Meine Florenztour war ein voller Erfolg. Ich habe gut gestartet und bin soweit durch. Gut durchgebraten. Ich habe alles gesehen, was ich sehen wollte – und noch mehr! Es ist einfach nur grandios, imposant und kein Bild kann das wiedergeben, was ich gesehen habe.

So, es wird spät und ich muss weiter. Später gibt’s mehr

Ciao

10.2.16 11:25


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